Oldenburger Dachdecker-Handwerk freut sich über 23 neue Gesellen

  • Dachdecker-Innung Oldenburg spricht frei

  • Tom Böke aus Bad Zwischenahn ist Prüfungsbester Absolvent

  • Feier in der Kreishandwerkerschaft Oldenburg

Gruppe der ehemaligen Auszubildenden vor der Kreishandwerkerschaft Oldenburg

Auch am Boden und mit Bonbons statt Hammer macht Dachdeckermeister und stellvertretender Obermeister Alexander Heick eine gute Figur.

Oldenburg, 16. Juli 2026 Dieses Mal mussten drei Gesellenbriefe mehr unterschreiben, als im vergangenen Jahr. Ob dem Prüfungsausschussvorsitzenden, Daniel Baden, und dem Obermeister Andre Berdau deshalb die Hand schmerzt, ist eher unwahrscheinlich. Was hingegen aber sehr wahrscheinlich ist: Den ambitionierten Talenten steht eine Zukunft bevor, in der sie gebraucht werden und Verantwortung übernehmen dürfen.

Dach zum zentralen Element der Energieeffizienz geworden

Wer behauptet, ein Dach sollte in erster Linie dicht sein, hat zwar recht, bezieht seine Aussage aber meist ausschließlich auf Regenwasser. Ein modernes Dach muss heute weit mehr können und seine Dichtigkeit auch an anderer Stelle beweisen: Dächer sind das zentrale Element der Energieeffizienz von Immobilien geworden. Dämmung und einseitige Diffusionsoffenheit sind hier die Schlagwörter. Für Obermeister Berdau ist der Fall damit klar: “Euch stehen gute Zukunftsaussichten aber auch eine Menge Verantwortung bevor. Ergreift diese und nutzt euer technisches Wissen. Unser Beruf war nie so anspruchsvoll wie heute.”

Prüfungsbester kommt aus Bad Zwischenahn

Besonders erfreulich lief der Prüfungsdurchgang für Tom Böke. Der Bad Zwischenahner darf sich seit der Freisprechungsfeier in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Oldenburg mit dem Titel des Prüfungsbesten schmücken. Für den Prüfungsausschussvorsitzenden Daniel Baden ist das ein klarer Fall: “Wir haben definitiv Talent in der Region.”

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