• 700 Gäste beglückwünschen die neuen Gesellinnen und Gesellen

  • Berufe mit dreieinhalbjähriger Regellehrzeit gemeinsam freigesprochen

  • Anzahl der Auszubildenden im Handwerk bleibt konstant

Gruppenfoto der 194 ehemaligen Azubis auf der Bühne.

Es prangt über ihren Köpfen: Mit der bestandenen Abschlussprüfung haben die 194 ehemaligen Auszubildenden es geschafft.

Mika Siems spricht auf der Bühne mit Moderator Phillip Kamke

Mika Siems (l.), prüfungsbester Land- und Baumaschinenmechatroniker aus der Sommerprüfung, im Gespräch mit Moderator Phillip Kamke.

12. Februar 2026 Dreieinhalb Jahre Ausbildung liegen hinter den 194 frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen aus zwölf verschiedenen Handwerksberufen. Gut vorstellbar, dass die Gedanken während der Eröffnungsansprache daher bereits beim begehrten Stück Papier liegen, das kurz darauf verliehen wird. Doch bevor es an die Vergabe der Gesellenbriefe geht, hat Kreishandwerksmeister Boris Jersch einen wichtigen Tipp für die ehemaligen Auszubildenden: „Haltung schlägt Talent.“ Im Handwerk ist es wertvoller, sich einen Namen zu machen, statt Titel zu sammeln.

Während Moderator und NDR-Gesicht Phillip Kamke gebannt an den Lippen des Kreishandwerksmeisters hängt, ist für die etwa 700 Gäste klar: Dieser Abend ist etwas ganz Besonderes. „Du hast es geschafft“ – das Motto des Abends ist Programm.

Ausbildungszahlen auf gesundem Niveau

Linus Drees erhält auf der Bühne Applaus für sein Statement.

Der prüfungsbeste Elektroniker mit der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik, Linus Drees (l.), trifft den Ton.

Selbst der letzte Sitzplatz im Eventhof Urban ist besetzt. Das ist in Anbetracht des viel diskutierten Fachkräftemangels im Handwerk definitiv keine Selbstverständlichkeit. Für Boris Jersch ist aber klar, dass die aktive Nachwuchsförderung der Oldenburger Innungen auf digitalen und analogen Wegen einen großen Anteil dazu beiträgt: „Wir haben in Oldenburg weitestgehend konstante Ausbildungszahlen. Das ist gut, dafür tun wir aber auch eine Menge.“ Veranstaltungen wie die große Freisprechungsfeier tragen auch außerhalb der Branche zum positiven Image des Oldenburger Handwerks bei. „Ohne unsere Sponsoren wäre dies aber definitiv nicht möglich“, bedankt sich der Kreishandwerksmeister bei allen Unterstützenden. Als Hauptsponsor hatte das Versorgungswerk in Vertretung durch die Signal Iduna Versicherungsagentur Peters & Partner einen großen Anteil am wertschätzenden Charakter der Veranstaltung.

Freude am Beruf gehört im Handwerk dazu

Während ein Gesellenbrief nach dem anderen unter tosendem Applaus des Publikumsdurch die Obermeister und Prüfungsausschüsse der beteiligten Innungen (Metall-Innung, Elektro-Innung, Innung für Sanitär- und Heizungstechnik, Kraftfahrzeug-Innung, Zweiradmechaniker-Innung, Innung für Land- und Baumaschinentechnik Oldenburg) verliehen wird, lässt sich schnell eine Gewohnheit des Moderators erkennen: Wer als Prüfungsbeste/-r abschließt, der bekommt die Gelegenheit für ein kleines Interview.

Persönliche Geschichten, wie die Karriereentscheidung gefällt wurde oder was das Schönste am eigenen Beruf ist, erfahren mindestens so viel Applaus wie die Prüfungsleistung selbst. Linus Drees, Absolvent im Beruf Elektroniker mit der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik bei der Firma Kurt Jähnig GmbH & Co. KG, fasst die Faszination Handwerk für alle gut zusammen: „Man sieht am Ende des Tages, was man geschafft hat, das ist sehr cool.“

Absolvent grüßt seine Familie im Publikum

Grüße an Familie und Freunde – auf der Bühne bekommen alle neuen Gesellinnen und Gesellen ihren Moment.

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